AareStrom Plus
Ab 2027 keine Aarestrom plus mehr
Seit 25 Jahre ist Aarestrom Sinnbild für lokal produzierten, erneuerbaren Strom.
Nach 25 Jahren ist leider Schluss mit Aarestrom – und das liegt nicht an fehlendem Interesse der Aarestromkundinnen und -kunden, und auch nicht an der fehlenden Verfügbarkeit von Aarestrom. Ursache ist die ElCom-Weisung 7/2025 «Grundversorgung: StromVG-konformer Umgang mit Zertifizierungskosten und Beiträgen zur Speisung von Fonds», welche keine Stromprodukte mehr erlaubt, die Fondsbeiträge enthalten. Die Übergangsfrist dauert bis Ende 2026; so lange wird Aarestrom noch geliefert.
Das verbleibende Fondsvermögen wird den beiden langjährig geförderten Energie-Bildungsprojekten KEET und Linie-e zur Verfügung gestellt, so dass diese beiden Angebote in unserer Region noch weitere vier bis fünf Jahre – unterstützt durch den Aarestromfonds – angeboten werden können.
Der erneuerbare Strommix aus der Region
AareStrom plus ist 100 % erneuerbar und besteht mehrheitlich aus in den regionalen Aarekraftwerken Gösgen, Ruppoldingen und Flumenthal produziertem Strom, angereichert mit einem Anteil neuer erneuerbarer Energie (v.a. Solarstrom). Mit AareStrom plus wird ein tatkräftiger Beitrag für erneuerbare Energie aus der Region geleistet.
Die Angaben in der nebenstehenden Grafik sind indikativ. Verbindlich ist die jährliche Stromkennzeichnung (inkl. gefördertem Strom KEV).
Mehrpreis gegenüber StandardStrom: 2.5 Rp./kWh
(Der Mehrpreis wird zu einem kleineren Teil für die Beschaffung der erforderlichen Herkunftsnachweise verwendet; knapp 2 Rp./kWh fliessen in den Aarestromfonds.)