Aare Energie AG Aare Energie AG
Aare Energie AG
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Sicherheit

Sicher von der Quelle bis nach Olten

Erdgas erreicht die a.en bzw. deren Kundinnen und Kunden über unterirdische Leitungen. Sie führen von den Förderquellen in Nord- und Osteuropa über die nationalen Verteilgesellschaften in die Region Olten. Das geschieht nahezu unsichtbar, ohne gefährliche Transporte auf Wasser, Strasse oder Schiene.

Sicherheit bis in Ihr Haus - dafür sorgen wir

Sämtliche Leitungen, Übergabestationen und weiteren Anlageteile werden laufend auf Ihre Sicherheit und Betriebstauglichkeit hin kontrolliert und permanent überwacht. Dazu gehören auch:

  • Regelmässige Leitungserneuerungen und -sanierungen
  • periodische, visuelle Gerätekontrolle
  • 2x jährliche Gasnetzanalyse inkl. Leckkontrolle
  • 24 h-Pikettdienst
  • Qualitätszertifizierung durch den Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfaches SVGW

Erdgas muss stinken

Erdgas ist je nach Zusammensetzung schon beim Austritt aus dem Bohrloch oder nach der Reinigung geruchlos. Dies im Gegensatz zum früheren Stadtgas. Aus Sicherheitsgründen, damit man Erdgasaustritte - z.B. aus einer defekten Leitung - riechen kann, ist eine Odorierung vorgeschrieben, und zwar so, dass eine Gaskonzentration von 1/5 der unteren Explosionsgrenze mit der Nase wahrnehmbar ist.

Was tun, wenn's nach Erdgas riecht?

  1. Keine Panik!
    Behalten Sie ruhig Blut! Erdgas ist nicht giftig.
  2. Fenster öffnen!
    Frische Luft senkt die Gaskonzentration im Haus. Daher: Türen und Fenster öffnen! Durchzug machen!
  3. Keine Flammen und Funken!
    Zigaretten aus, kein Feuerzeug und keine Zündhölzer entfachen! Keine Licht- und Geräteschalter betätigen! Weder Lift noch Telefon benutzen!
  4. Gashahn zu!
    Schliessen Sie die Absperreinrichtung ihrer Gasleitung (am Gasgerät oder im Keller)!
  5. Pikettdienst der a.en rufen!
    Rufen Sie uns unverzüglich von ausserhalb des Hauses an! Wir kommen sofort zu jeder Zeit. "Fehlalarm" kostet nichts.

Gasherd ohne Zündsicherung?

Bis 1997 wurden in der Schweiz und auch in unserem Versorgungsgebiet Gasherde oder Rechauds ohne Zündsicherung verkauft und installiert. Bei nicht sachgemässer Handhabung können diese ein gewisses Sicherheitsrisiko aufweisen. Nicht zündgesicherte Gasherde oder Rechauds erkennt man daran, dass der Schalterknopf beim Anzünden nicht ca. 15 Sekunden gedrückt gehalten werden muss, und dass sich kein Thermo-Element (ein etwa 1 cm langer Metallstift) neben dem Brenner befindet.

Wir empfehlen deshalb, bei einem nicht zündgesicherten Gas-Kochherd oder -Rechaud in absehbarer Zeit einen Austausch vorzunehmen.

Übrigens:

  • Im Falle eines Lecks kann Erdgas, vor allem im Winter bei gefrorenen Böden, entlang anderer Leitungen (z.B. Kanalisation, Telefon usw.) auch in Liegenschaften ohne eigenen Gasanschluss gelangen.
  • Erdgas ist nur innerhalb eines sehr beschränkten Bereichs zündbar. Es braucht dazu ein Gas-Luft-Gemisch von 5 - 15 % und eine Zündquelle von ausreichend hoher Temperatur (ca. 650 Grad).

Sicherheits-Check

Wenn Sie alle nachstehenden Fragen mit Ja beantworten können, ist Ihre Erdgasanlage in Ordnung. Bei auch nur einem Nein sollten Sie uns anrufen, damit wir die Schwachstelle beheben können.

  1. Sind die Haupt-Absperrvorrichtung und der Zähler frei zugänglich?
  2. Sind die Gasleitungen einwandrei? (Wand-, Deckendurchführungen)
  3. Sind alle Leitungen gut befestigt und frei von Anhängseln?
  4. Sind die Lüftungsöffnungen an Wand oder Tür des Gasgeräteraums offen?
  5. Ist der Schlauch vom Herd zur Gassteckdose ohne Knick? Und ausriechend von Flammen und Hitze entfernt?
  6. Bei sichtbarer Flamme am Gasgerät: Brennt diese durchgehend blau?
  7. Sind die Gasgeräte intakt und ohne Russspuren? Läuft der Betrieb ohne auffälligen Geruch und ohne ungewöhnliche Geräusche?