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Erneut leichte Gaspreissenkung per 1. Juni 2022

31.05.2022

Nach den Rekordwerten im März sind die Marktpreise für Erdgas erneut leicht gesunken, bewegen sich aber nach wie vor auf sehr hohem Niveau. Saisonale Witterungseinflüsse und die Beschaffungsstrategie der Vorlieferantin von a.en wirken sich ebenfalls positiv auf den Beschaffungspreis aus.

Per 1. Juni 2022 senkt a.en ihre Gaspreise um 1.0 Rp./kWh. Aufgrund der anhaltenden Preisvolatilität wird a.en die Preise weiterhin monatlich überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

Update 22.4.2022: Gaspreise können per 1. Mai 2022 gesenkt werden

Trotz der grundsätzlich nach wie vor schwierigen Marktentwicklung können die Gaspreise per 1. Mai 2022 um 2.4 Rp./kWh gesenkt werden. Gründe hierfür sind eine Kombination aus milder Witterung und geringerer Nachfrage für Gas zur Stromproduktion in Deutschland.

Dennoch: Die Marktpreise für Gas befinden sich auf einem weiterhin hohen Niveau, auch wenn sie sich nach den Rekordwerten von Anfang März inzwischen stabilisiert haben. Die Sommermonate kosten weiterhin mehr als diejenigen der kommenden Heizperiode, was absolut atypitsch ist. Die Märkte bleiben durch Ängste vor Lieferengpässen oder weiteren Sanktionen der EU gegenüber Russland geprägt.

Update 25.3.2022: Höhere Gaspreise ab 1. April 2022

Die Gaspreise der a.en steigen per 1. April 2022 um 3.5 Rp./kWh. Die Marktpreise bewegen sich aufgrund der politischen Lage in Osteuropa weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

Mit Beginn der Invasion Russlands in die Ukraine sind die Erdgaspreise an den europäischen Grosshandelsmärkten stark angestiegen und bewegen sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Die Preise für die kommenden Sommermonate kosten aktuell mehr als diejenige für die Heizperiode. Preisdämpüfende Faktoren (Temperaturen, Windproduktion) werden durch Faktoren im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine überlagert.

Update 21.2.2022: Erneut leichte Gaspreissenkung per 1. Januar 2022

Die Marktpreise haben sich gegenüber dem Vormonat leicht gesenkt. Dies ermöglicht es für die a.en, ihre Gaspreise per 1. März 2022 erneut leicht - um -1.0 Rp./kWh - zu senken. Gestiegene Temperaturen und ein hohes Angebot an LNG zeigten Wirkung. Preissteigernd wirkten aber die Prognosen einer tieferen Stromproduktion in Frankreich sowie die weiterhin tiefen Speicherstände. Die physischen Zuflüsse an wichtigen Übergabepunkten ins westeuropäische Gasnetz sind weiterhin sehr gering. Der Markt reagiert sehr nervös auf Nachrichten zur Ukrainekrise und bleibt insbesondere in der zweiten Hälfte des Gasjahres (d.h. in den Sommermonaten) auf einem ungewöhnlichen, extrem hohen Niveau. Trotz dieser nach wie vor unstabilen Situation an den Gasmärkten kann der Gaspreis per 1. März 2022 leicht gesenkt werden.

Update 16.12.2021: Leichte Reduktion der Gaspreise per 1. Januar 2022 möglich

Nach Preishöchstständen zu Beginn des Oktobers haben sich die Gaspreise an den Spotmärkten während einiger Wochen kurzzeitig erholt - bevor sie seit Anfang Dezember wieder scharf angezogen haben. In Summe dieser Effekte ist es für die a.en möglich, ihre Gaspreise per 1. Januar 2022 um -0.75 Rp./kWh leicht zu senken. Eine Prognose über die weitere Spotmarkt-Entwicklung fällt Beobachtern und Händlern nach wie vor schwer. Bereits einzelne Nachrichten, politische Aussagen oder Ereignisse sowie insbesondere auch Wetterumschwünge können derzeit zu spürbaren Ausschlägen am Markt führen. Deshalb ist mit weiteren Preisanpassungen in den nächsten Monaten zu rechnen.

Update 1.11.2021: Erneute Gaspreiserhöhung per 1.11.2021

Nach sieben Preissenkungen im 2019 / 2020 ist per 1. November 2021 die fünfte Preiserhöhung en suite im 2021 leider unumgänglich. Und dies deutlich um 5 Rp./kWh. Das kumulative Zusammentreffen von mehreren negativen Einflüssen

  • Nachfüllbedarf westeuropäischer Gasspeicher
  • Geringes Angebot an LNG in Europa infolge hoher Nachrage in Asien
  • Revisionen westeuropäischer Förderplattformen
  • Gas zur Stromproduktioin v.a. in Deutschland
  • Unklare Situation bzgl. neuer Pipeline Nordstream 2

führt zu Nervosität und zum Teil hektischen Reaktionen der Marktteilnehmer. Die a.en bedauert diese Situation und wird die weitere Entwicklung weiterhin eng verfolgen. Die weitere Füllung der Gasspeicher, aber auch Bemühungen auf politischer Ebene lassen zumindest auf eine leichte Reduktion hoffen. Längerfristig, ab Frühling 2022, sollen die Preise wieder tiefer liegen.

Update 8.10.2021: Energiepreise auf Bergfahrt

Die Preise für Strom waren seit Beginn der (Teil-) Marktöffnung noch nie so hoch. Die Preise für Gas sind an den europäischen Handelspunkten in den letzten Wochen explodiert . Von den hohen Preisen ist die Schweiz, und auch die a.en als regionale Versorgerin, betroffen.

Update 14.9.2021: Weiter steigende Gaspreise

Die Gaspreise tendieren seit Längerem nach oben - die nach den historischen Tiefstständen der vergangenen Jahre erwartete Korrektur ist nun eingetroffen. Aufgrund der Marktsituation sah sich die Vorlieferantin der a.en gezwungen, ihre Preise für Erdgas per 1. Oktober 2021 markant, um 2.1 Rp./kWh zu erhöhen. Für ein EFH mit einem jährlichen Verbrauch von 20'000 kWh entspricht dies monatlich 35 Franken.

Gründe für die derzeit deutlich ansteigenden Gaspreise

  • Nach wie vor hoher Nachfüllbedarf der westeuropäischen Gasspeicher
    Der letzte lange andauernde Winter führte zu dieser Situation. Die Speicher werden erst gegen Ende Jahr gefüllt sein, wo dann bereits die neue Winterperiode einsetzt.
  • Geringes Angebot an LNG in Europa
    aufgrund der hohen Nachfrage u.a. in Asien.
  • Revisionen an westeuropäischen Anlagen
    welche infolge Covid-19 teilweise vom 2020 aufs 2021 verschoben wurden.
  • Gas zur Stromproduktion in Deutschland
    Im Gasjahr 2020/21 lagen die Wind- und Solarstromerzeugungen unter den Erwartungen. Gleichzeitig hat sich mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland und den höheren CO2-Kosten die Meritorder zugunsten Gasstromproduktion verschoben.