Produkt
Solarstrom Angebot
Seit 1996 bieten in der Schweiz Energieversorgungsunternehmen Solarstrom an, heute sind es über 250. Die Anzahl der Kundinnen und Kunden und die Menge des abonnierten Solarstroms sind seither ebenfalls kontinuierlich angestiegen. 2010 hatten schweizweit 40'700 Kundinnen und Kunden insgesamt 14.9 GWh Solarstrom abonniert (ohne Solarstrom in Mix-Produkten).
Die a.en bietet seit 2001 ebenfalls Solarstrom an und fungiert dabei als Vermittlerin von Angebot und Nachfrage und nicht primär als Produzentin.
Strom von der Sonne
Weshalb die Sonne nicht vermehrt als unendlichen Energiespender anzapfen? Denn verglichen mit der Energie, welche die Sonne auf die Erde schickt, ist der Energiekonsum der gesamten Menschheit gering - auch wenn die Sonne die Erde nur immer zur Hälfte direkt zu bestrahlen vermag.
Alles Gute komm von oben - leider oft nich zur richtigen Zeit. Denn das Klima und die Witterung setzen in unseren Breitengraden der Idee der vermehrten Sonnennutzung natürliche Schranken. Ein Jahr hat 8760 Stunden. Während rund 1700 davon - in Olten noch etwas weniger - scheint bei uns die Sonne. Drei Viertel dieser Zeit liegen im Sommerhalbjahr, also in jener Jahreszeit, während der die einheimische Wasserkraftproduktion hoch und der Stromverbrauch tiefer sind.
Photovoltaik-Technologie
Die Photovoltaik hat sich bewährt. Wirtschaftlich war sie lange Zeit nur dort interessant, wo ideale klimatische Bedingungen herrschen oder kein Versorgungsnetz vorhanden ist (z.B. abgelegene Ferienhäuser, Parkuhren, Notrufsäulen auf Autobahnen). Den Solarstrom teuer machten fast ausschliesslich die fixen Kosten (Investitionskosten), welche bei der Photovoltaik die Stromerzeugungskosten bestimmen. Dies begründet sich vorab im hochwertigen Ausgangsmaterial zur Herstellung der Photovoltaikzellen, in der relativ geringen Energiedichte der Sonneneinstrahlung (im Jahresdurchschnitt in Mitteleuropa gut 100 Watt pro Quadratmeter) sowie im Wirkungsgrad. Geringe Energiedichte und tiefer Wirkungsgrad bedingen grössere Kollektorflächen und damit höhere Kosten. Andererseits kommt die Stromerzeugung bei der Photovoltaik ohne sich bewegende Teile aus, so dass Verschleiss und Wartung einer Anlage gering sind.
Die Gestehungskosten in Rp./kWh des produzierten Stroms sind in den letzten Jahren jedoch deutlich gesunken. Die verbesserte Wirtschaftlichkeit, Förderprogramme sowie die Einführung der KEV haben in den letzten Jahren die Anzahl Photovoltaikanlagen sprunghaft steigen lassen. Mehr >>