Wissenswertes
Oekologische Vorteile des Erdgases auf einen Blick
- keine emissionsverursachende Umwandlungsprozesse
- unterirdischer Transport, d.h. kein Schwerverkehr (kein Lärm, keine Abgase)
- ungiftig für Mensch und Tier
- ungiftig für Böden und Gewässer
- nahezu schwefelfrei
- frei von organisch gebundenem Stickstoff
- schadstoffarme Verbrennung
- vergleichsweise niedrige CO2-Emissionen
- kein Staub
- kein Russ
- keine Schwermetalle
- keine Entsorgungsprobleme
Weniger Schadstoffe und Schwerverkehr dank Erdgas
Erdgas produziert bei der Verbrennung über 100 mal weniger Schwefeldioxid (SO2) als Heizöl EL und 40 mal weniger als Öko-Öl. SO2 ist an der Bildung des sauren Regens beteiligt, der Gebäudefassaden angreift und zur Versauerung von Böden und Gewässern beiträgt. Ferner setzen moderne Erdgasheizungen durchschnittlich 40 - 74% weniger Stickoxide (NOx) frei als vergleichbare Ölfeuerungen, wobei der stark schwankende Stickstoffgehalt des Heizöls vielfach noch grössere Unterschiede bewirkt. NOx zählt zu den wichtigsten Luftschadstoffen. Schliesslich erzeugt das kohlenstoffarme Erdgas im Vergleich zum Heizöl 25% weniger Kohlendioxid (CO2), das als Hauptverursacher des Treibhauseffekts der Erde gilt. Bei den besonders energiesparenden Erdgas-Kondensationsgeräten ist die Umweltentlastung gegenüber Heizöl noch grösser.
Erdgas ist ein sauberes und ungiftiges Naturprodukt. Es enthält keine Stoffe, die Böden oder Gewässer verunreinigen könnten. Der unterirdische Transport von Erdgas entlastet die Strassen von Schwerverkehr.
Umweltentlastung durch Erdgas-Einsatz anstelle von Heizöl EL
Freisetzung von CO2 und CH4 bei der Nutzung fossiler Energieträger
Drei Viertel des Erdgas stammt aus Westeuropa
Die Schweiz, im Zentrum des europäischen Erdgas-Transportnetzes, importiert ihren Erdgas-Bedarf aus den umliegenden Ländern, da sie selbst über keine grossen, wirtschaftlilch nutzbaren Vorkommen verfügt. Rund drei Viertel beschafft Swissgas, den Rest die Regionalgesellschaften.
Etwa drei Viertel des Schweizer Erdgas-Bedarfs wird in Westeuropa gefördert (EU-Länder und Norwegen). Rund 20 % des importierten Erdgas stammt aus Fördergebieten in Russlnad und gelangt über die umliegenden Länder in die Schweiz. D.h. mit russischen Lieferanten bestehen keine Verträge.
Die Schweizer Erdgas-Wirtschaft gliedert die Erdgas-Importe nach der vertragsbezogenen Beschaffungsdiversifikation ihrer Produzenten und Lieferanten. Eine breit diversifizierte Beschaffung trägt zur ununterbrochenen Schweizer Versorgung mit Erdgas bei. Seit Lieferbeginn im Jahre 1974 erfolgt die Versorgung der Schweiz ohne Unterbruch.